Kannst Du uns einen kurzen Überblick über Dich und Deine Praxis geben?
Ich berate im Vergabe- und Beschaffungsrecht, aber meine Praxis ist im öffentlichen Wirtschaftsrecht an den Schnittstellen gebaut. Viele Projekte entscheiden sich nicht erst im Verfahren, sondern viel früher. Haushaltslogik, Zuständigkeiten, verfassungsrechtliche Leitplanken und die Frage, wie Governance und Risikoallokation wirklich funktionieren, sind oft die eigentlichen Engstellen. Genau dort setze ich an. Ich übersetze Technik, Budgetrealität und Rechtsrahmen in eine Struktur, die vergaberechtlich trägt und operativ lieferfähig ist, damit aus Vorhaben am Ende Umsetzung wird.
Was war bisher Dein persönliches Highlight bei gunnercooke?
Mein Highlight ist weniger ein einzelner Termin als eine Erfahrung, die sich durch das Jahr gezogen hat. Das Modell lässt einen tatsächlich in Ruhe arbeiten. Weniger interne Reibung, mehr Fokus auf Mandanten und Substanz. Ich kann meine Zeit auf die Fragen verwenden, die Projekte entscheiden, statt auf Prozesse, die niemandem nutzen. Und ich habe gemerkt, wie schnell sich im Netzwerk die richtigen Köpfe finden, wenn es komplex wird. Das ist kein Wohlfühlfaktor, sondern ein echter Hebel.
Wie hast Du den Übergang zu einem flexibleren Modell wie gunnercooke empfunden?
Sehr konsequent. Freiheit klingt weich, ist aber in Wahrheit anspruchsvoll, weil sie Disziplin verlangt. Man muss klarer priorisieren, sauberer kommunizieren und unternehmerischer denken. Im Gegenzug arbeitet man nach Wirkung statt nach Präsenz. Was mir den Einstieg erleichtert hat, war das professionelle Backoffice und Marketing. Wenn das Fundament stimmt, kann ich als Partnerin das tun, wofür ich da bin. Beraten, führen, gestalten.
Welchen Rat würdest Du Anwälten geben, die darüber nachdenken, sich gunnercooke anzuschließen?
Fragt euch nicht zuerst, ob das Modell flexibel ist, sondern ob ihr Verantwortung mögt. gunnercooke funktioniert besonders gut, wenn man ein klares Profil hat, das eigene Geschäft aktiv steuern will und die Ruhe mitbringt, Qualität über Kontrolle zu stellen. Wer Freiheit will, muss Struktur liefern, für Mandanten und für sich selbst. Dann ist es kein Kulturbruch, sondern eine klare Weiterentwicklung.
Ein Jahr gunnercooke hat mir vor allem eines bestätigt. Freiheit ist kein Benefit, sondern ein Arbeitsprinzip. Wenn das Fundament stimmt, kann ich mich auf das konzentrieren, was Mandanten wirklich brauchen. Substanz, Steuerung und Wirkung.
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Wir freuen uns, wenn wir mit Ihnen darüber sprechen können, welche Ziele Sie sich für ihr anwaltliches Geschäft, aber auch sonst, gesteckt haben.